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Welche Rechtsform wählen?

11 Feb

Autor: admin - Kategorie: Rechtsform

Welche Rechtsform die bestmögliche für Ihr frisch gegründetes Unternehmen ist, hängt ganz davon ab, welchen Nutzen Sie damit verfolgen möchten und ob Sie sich völlig alleine oder zusammen mit einigen Partnern selbstständig machen möchten. Traditionelle Rechtsform der Unternehmensgründung ist die Einzelunternehmung. Mit diesem Weg haben Sie als Begründer die geringsten Beschränkungen, was die Buchführung und sonstigste Formalitäten angeht. Gleichwohl sind Sie in diesem Fall auch einziger Vollhafter Ihres Unternehmens. Das bedeutet, dass Sie im Notfall sowohl mit dem Kapital Ihrer Firma, als auch mit Ihrem privaten Vermögen haften müssen. Analog verhält es sich bei einer weiteren Rechtsform, der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts. Sie gilt als gegründet, wenn sich zwei oder mehr Personen zu irgendeinem Plan zusammenschließen. Auch hier haften die Inhaber gänzlich, nur wird der Schaden zu gleichen Teilen nach Köpfen verteilt. Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen kein so erhebliches Risiko eingehen, so sollten Sie eine Rechtsform wählen, in der die Gesellschafter eine beschränkte Haftung auskosten. Das heisst im Klartext eine Rechtsform, bei der die Inhaber alleinig mit ihrer Firmeneinlage haften. Das eigenen Vermögen bleibt unberührt. Eine solche Rechtsform ist beispielsweise die GmbH. Um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung konstituieren zu können, braucht es aber eine Mindesteinlage von 25.000 €. Darüber hinaus muss ein Gesellschaftervertrag geschrieben werden, in dem festgehalten wird, welcher der Gesellschafter die Geschäftsführung inne hat. Bei dieser Rechtsform vertritt vorwiegend nur eine Person die Gesellschaft nach außen. Möchten Sie in Ihrer Gesellschaft sowohl Teilhafter, als auch Vollhafter, so ist die Rechtsform der KG die richtige für Ihr unternehmerisches Projekt. Um eine Kommanditgesellschaft zu konstituieren, braucht man min. zwei Personen. Zudem muss immerhin ein Vollhafter, sowie ein Teilhafter vorhanden sein. Die Kommanditgesellschaft ist im besonderen dann die optimale Wahl, wenn Sie so genannte stille Gesellschafter mit aufnehmen möchten. Diese legen zwar schon Kapital in die Firma ein, beteiligen sich aber nicht am Geschäftsalltag, sondern alleinig an Gewinn und Verlust.

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Kommentare

Sie finden hier 3 Kommentare zu “Welche Rechtsform wählen?”

  1. Welche Rechtsform wählen? - Existenzgründung Tipps - Tipps und Versicherungen für Ihre Existenzgründung meinte am 24. Februar 2010 - 12:39 Uhr

    […] Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen kein so erhebliches Risiko eingehen, so sollten Sie eine Rechtsform wählen, in der die Gesellschafter eine beschränkte Haftung genießen. Das drückt […]

    ID 21

  2. Welche Rechtsform wählen? - Business Blog - Existenzgründung und Start Up im Web meinte am 24. Februar 2010 - 15:19 Uhr

    […] mit Ihrer Unternehmensgründung kein so schwerwiegendes Risiko eingehen, so sollten Sie eine Rechtsform wählen, in der die Gesellschafter eine beschränkte Haftung auskosten. Das bedeutet im […]

    ID 25

  3. Welche Rechtsform wählen? - Business Blog - Existenzgründung und Start Up im Web meinte am 24. Februar 2010 - 15:26 Uhr

    […] in der die Gesellschafter eine beschränkte Haftung auskosten. Das meint im Klartext eine Rechtsform, bei der die Inhaber nur mit ihrer Firmeneinlage haften. Das eigenen Vermögen bleibt […]

    ID 30

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